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Protokoll der Himmelfahrtsfahrt 2025 40. Ausfahrt moderner Zeitrechnung |
Das Protokoll verzeichnet weiterhin nur ungewöhnliche Tatsachen, die nicht bei jeder Fahrt passieren oder im Umfeld auftreten. Z. B. haben wir seit dem 8. Mai als 267. Bischof von Rom einen Papst, der jünger ist als 11 Himmelfahrer. 5 von denen sind bei der Abfahrt am Waldkater vor Ort und 4 fahren dann tatsächlich los. Das Zahlenrätsel geht aber weiter. Denn es fahren nur 3 los, der 4. hat seinen Orden vergessen, muß ihn noch schnell holen. Inzwischen ist der Troß losgefahren, aber er kann ihn schnell einholen. Ja, der 5. ältere ist nur gekommen, um zu sagen, er kommt nicht mit. Die geplante Ordensverleihung entfällt, da der Auszuzeichnende wegen Zahnschmerzen absagen muß. Bevor die Zahlenakrobatik weiter geht, fassen wir das bisherige mit einem Lied zusammen und erholen uns dabei.
Der eine geht ins Krankenhaus
dort läßt er sich's gut gehen,
Der andre fährt sein Auto aus,
bleibt vor der Wand nicht stehen
dem Dritten ist der Weg zu weit
ihm sind die vielen Euros leid.
Oh jerum ...
Dem einen ist es wohl zu kalt
es könnt auch Regen geben
der nächste fühlt sich gar zu alt
der Weg ist auch nicht eben.
Dem reißen sie die Zähne aus
da bleibt er lieber gleich zu Haus.
O jerum ...
So, dann kommt einer dazu, Er kommt mit dem Zug von Saalfeld. Greifen wir noch den Ereignissen vor. In Helfta verlassen zwei den Troß, einer verläßt den Trupp schweigend, dafür kommen zwei Autofahrer dazu. Einer davon fährt noch amAbend wieder weg. Ein anderer, aber nicht der mit dem Auto, fährt am nächsten Morgen vor dem Frühstück, Ein anderer, der mit dem Auto, dann nach dem Frühstück und der Führung. Der Rest fährt dann mit dem Rad zurück.
Doch nun zurück zu einem Höhepunkt des Tages im Strandhotel in Aseleben. Hier ist ein Tisch reserviert und die dort sitzenden verlassen ihn sofort. Detlef M. hat nun eine Bühne und führt ein Theaterstück in 5 Akten auf. Höhepunkt ist der jeweilige Beginn eines Aktes, der von allen Anwesenden mit einem lauten „Wusch“ begleitet wird, was den aufgehenden Vorhang simuliert.
Endlich erreichen wir Kloster Helfta, Die Zimmer im Gästehaus werden verteilt und zur allgemeinen Zufriedenheit vorgefunden. Man macht sich frisch und bereitet den Festsaal vor. Das Cateringunternehemen bringt Essen für die doppelte Anzahl der Teilnehmer. Auch die Biervorräte sind mehr als ausreichend. Es ist Gelegenheit dem Organisator und seinem Helfer der gesamten Ausfahrt mal den Dank auszusprechen. Uwe und Theo haben die zwei Tage hervorragend vorbereitet.
Am nächsten Morgen, nach einem guten Frühstück und Herrichtung des Festsaals, steht eine Klosterbesichtigung auf dem Programm. Eine Schwester der dort praktizierenden Zisterzienserinnen redet 5 Viertelstunden über Gott und die Welt, auch eine wenig über das Kloster. Sie ist da sehr engagiert und sogar Addel hält es eine Stunde aus, aber wohl eher aus Ermattung als aus Interesse. Wir gehen dann noch in die Kirche und begeben uns auf die Rückfahrt.
Höhepunkt im wahrsten Sinne wird Höhnstedt, danach geht es vornehmlich bergab. In der Gaststätte zum Kelterberg wird mit Hoppi telefoniert und auch mit dem heutigen Geburtstagskind. Mit beiden solange bis sie eine Runde Bier ausgeben. Nicht weiter erwähnt wird der Umgang mit einer Gruppe von Frauen, die einen Junggesellinenabschied am Nachbartisch feiert. Die Fahrt geht unter Abspaltung weiterer Teile der Mitfahrer zu Ende. Eine Nachsitzung am Fuchsberg oder in der Schwuchtstraße findet nicht mehr statt. Die Resttruppe ist ermattet.
Für den der noch rätselt, wer nun wann dabei war, noch ein Tip: Genau ein Urdeckel fährt die ganze Zeit mit, vom senilen Dreigestirn ist nur am Anfang einer dabei.